Der Kleine Prinz – Theater Magdeburg

Kleine Kritik in “Ottokar – Das Magdeburger Familienmagazin”

Das Schauspielhausfoyer wurde für die Inszenierung in schwarze Vorhänge gehüllt. In der Mitte eine gesteppte Wüstenlandschaft mit den Wrackteilen eines Flugzeugs. Hier ist der Pilot abgestürzt, … weiterlesen hier >>>

http://www.ottokar.info/magazin/aktuelles/%E2%80%9Edie-gro%C3%9Fen-leute-sind-entschieden-sehr-sonderbar%E2%80%9C/

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Der kleine Prinz

Nach dem Märchen von Antoine de Saint-Exupéry.

REGIE Atif Hussein

BÜHNENBILD & KOSTÜME Leif Eric Heine

Premiere 5. Oktober 2014, Theater Magdeburg

 

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Lena Sophie & Konstantin Marsch

 

PRINZ

Ich dachte, ich hätte eine Rose, die einzig ist. Aber sie ist nur eine unter vielen.

FUCHS

Nein. Diese hier ähneln zwar deiner Rose, aber schau sie genau an. Was macht deine Rose einzig in der Welt?

PRINZ

Ich bin mit ihr vertraut! Sie hat mich gezähmt.

twenty.fifteen – into the unknown

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Kuenda productions presentiert

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von Olufemi Terry

in Koproduktion mit der Schauburg München, dem Goethe Zentrum/Zimbabwe German Society Harare, der Alliance Française de Harare, der Faculty of Arts/University of Zimbabwe, dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und AFRICTIONS – Captured by Dance Festival für zeitgenössischen Tanz aus Afrika

Choreographie Olivia Marinoni – Antonio Bukhar
Regie Atif Hussein
Idee, Ausführende Produktion und Dramaturgie Cindy Jänicke
Musik Hope Masike – Kilian Unger – Mubirigwe Ronald Kibirige – Pro Beatz
Tanz Maylene Mountford – Pascale Firholz – Yeukai Zinyoro – Antonio Bukhar – Kelvin Campbell – Rockey Lionel Tanaka
Schauspiel Tafadzwa Hananda – Tobias Schulze
Kostüme Fatsani Gladys Kulera
Spielfassung Cindy Jänicke – Atif Hussein – Tobias Schulze

Premiere 19. September 2014, Harare
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Tina
“You don’t know any Zimbabweans. You came here with all your German ideas. You’re not interested in what people here need. You don’t know anything about their hopes, their feelings, about their struggles, their love and their culture. You know what, Greta, I don’t want to become just another German expat here in Harare. Like you! Too clueless to be aware of your own racism.”
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“Judge knows about Cambridge, knows about chances, knows about all the possibilities that could be there after studying abroad. Since the night at the arts center with Tina his mind was spinning around. He can not imagine to leave his family, the fear of losing his home, his roots, his life stopped him from sending the papers in. He is struggling with the idea, that this world “abroad” could change him, could make him another person or even could make him leave his country forever.”
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twenty.fifteen


KUENDA Productions “Twenty.fifteen” (first workshop June 2014)

TWENTY.FIFTEEN- into the unknown

TEXT: Olufemi Terry | CHOREOGRAFIE: Antonio Bukhar & Olivia Marinoni | REGIE: Atif Hussein | TANZ: Antonio Bukhar, Kelvin Campbell, Maylene Chenjerayi, Pascale Firholz, Rockey Lionel Tanaka, Yeukai Zinyoro | SPIEL: Tafadzwa Hananda, Tobias Schulze MUSIK: Ronald Kibirige, Hope Masike, ProBeatz, Kilian Unger VIDEO: Xaver Xylophon | PRODUKTION: KUENDA productions, Antonio Bukhar, PlotMhako, Cindy Jänicke |

IN KOPRODUKTION MIT: Schauburg München; Zimbabwe-German-Society / Goethe-Zentrum Harare; Alliance Francaise; University of Zimbabwe; Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen | UNTERSTÜTZT VON: Jibilika Dance Trust, Landeshauptstadt München Kulturreferat.

Mit Tanz, Schauspiel und Musik erzählt das interkontinentale Künstlerkollektiv KUENDA productions eine treffend im Heute verankerte Geschichte von Jugendlichen in, aus und zwischen Zimbabwe und Deutschland. „Wer ist, was will die junge Generation?“ Ob aus Townships, Eliteschulen, Mittelschicht oder Brennpunktvierteln – virtuell reisen sie über den ganzen Erdball. Wie ist es im Konkreten? Als Ein- oder Auswanderer, Kind binationaler Eltern, Pendler zwischen Welten oder stets am selben Ort Lebender? Was trennt, was verbindet? Was passiert emotional und was mit der eigenen Identität?

Der Text von TWENTY.FIFTEEN verarbeitet vielstimmige Antworten aus Projekten in Afrika und Europa. KUENDA productions, über ein Dutzend Akteure aus verschiedenen Genres, kreiert blitzlebendige multiästhetische Ereignisse. So wie 15-Jährige sich, Elemente aus unterschiedlichsten Herkunftskontexten jonglierend, ihre eigenen Kulturen „bauen“, setzen die Künstler ihre Medien für das gemeinsame Werk ein. Urbane Moves und Styles, zeitgenössische Tanzkunst, Gesang, Live-Musik, vokales Beatboxing, Schauspiel und Stand-Up-Comedy fügen sich zu einem narrativen Resonanzkörper der Erlebnisse und Stimmungen des Wanderns zwischen den Kontinenten.

Megafon – Tübingen

HÖLDERLINHAFEN. DAS MEGAFONSPEKTAKEL

Finale zum Stadtprojekt MEGAFON – TÜBINGEN SCHALLT UND HALLT am LTT.

von Collage von Sandra Hoffmann

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Premiere: 22. Juni 2012

Projektleitung: ­Maria Viktoria Linke und Sandra Hoffmann // Szenographie & Installationen: Atif Hussein // Photographie: Jan Münster // Mitwirkende: das LTT-Ensemble // TERMINE: 22. & 23.06.2012 // 17 Uhr // Ort: im gesamten LTT // mit Hafenkneipe & EM-Übertragung.

Tourismus-Träume eines Bürgermeisters: Tübingen braucht einen Hafen. Hölderlin muss weichen. Der Turm wird Anlegestation, Matrosenkneipe und Sitz der „Hölderlin-Line“. Der Rubel soll rollen, die Bürgerschaft grummelt und grollt. Die Leserbriefhure hat Hochkonjunktur, der Stadtschreier erklimmt die Speaker’s Corner und stiftet ein bisschen Wahnsinn, selbst die Schwäne verdrehen ihre Hälse.

Die ganze Spielzeit hingen wir am Sprachrohr des Bürgers*, gingen hinein in die Stadt und kamen mit Tübingern ins Gespräch. Wer, wie, was ist Tübingen? Wie liest sich die Stadt in Leserbriefzeilen und -versen, und was steht dazwischen?

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem großen zweiteiligen Megafon-Spektakel. Der erste Teil ist ein Rundgang durch das gesamte LTT. Im zweiten Teil erleben Sie die Tübingen-Collage von Sandra Hoffmann auf der Bühne des Großen Saals. Lassen Sie sich von uns durch eine Tübingen-Fiktion führen und entdecken Sie dabei Aufgesammeltes, Erkundetes, Erahntes und Behauptetes.

*Sprachrohr des Bürgers: Leserbriefseite des Schwäbischen Tagblatts

Ausschnitte aus der Tübingen-Collage von Sandra Hoffmann:

Dichter // Hören Sie, daraus ergibt sich ganz klar: Ich bin bares Geld! Aus mir müssen Sie etwas machen, mich loben, mich preisen, mich groß machen, wie ich es zu Lebzeiten nicht war. Ich bin da. Ich bin die Attraktion, das Tourismuskonzept schlechthin!

Bürgermeister // Wenn das kein Größenwahnsinn ist!

Dichter // Ich bin weitaus mehr als ein Wahrzeichen wert, ich bin weitaus mehr als einen einzigen Raum in ihrem Stadtmuseum wert, ich habe dieses Haus verdient. Als meines! Ich habe diese Räume verdient! Dichter besiedeln. Sagen Sie immerzu.

Miezi // Ach so. Sie kennen mich ja gar nicht. Ich bin Miezi. Mir gefallen schöne Sätze. Zum Beispiel: Entschuldigen Sie, ich lasse mich doch nicht von Ihnen benutzen! Schöner Satz! Wunderbarer Satz! Ich lasse mich immerzu benutzen! Ich werde bezahlt für meine Schreibdienste, ich werde bezahlt, weil ich eine Datenträgerin in ganz menschlichem Sinne, in ganz modernem Sinne bin. Ghostwriting. Nur so wird man was. Kennen Sie mich? Nein. Ganz genau. Sie kennen mich nicht. Sie kennen meine Straße, sie kennen die Namen meiner Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, aber sie kennen nicht unsere Gesichter. Ich bin Miezi. Verstanden. Die Chefin vom Haus und ich kenne mich aus.

Taube // Der Bürgermeister hat sich neulich gegen Rassismus in der Stadt ausgesprochen und für Toleranz. Integration. Etc. Gehören die Tiere auch dazu! Meinen wir! Und immerhin, wer außer uns und dem Hölderlin hat denn noch einen Turm am Neckar, keiner. Wenn der auszieht, sind wir noch da.

Jemand // Ja, und jetzt zahlen wir auch noch Steuern für die Neckar­tieferlegung!

 

Bilder © Jan Münster

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Bilder © Jan Münster

Augsburg, 30. Bayerische Theatertage, Räuber.Hood.Kneissl

“Robin Hood und Räuber Kneissl – zwei, die es in sich haben und die sich eines Tages im Augsburger Stadtwald begegnen und als echte Helden beschliessen, gemeinsam auf eine sehr spezielle Räuberei zu gehen. Und so unterschiedlich die beiden auch sind, in ihrer Brust schlägt das Räuberherz und das macht sie mutig, dreist und wild. Die Leute lieben sie, denn sie teilen ihre Beute mit denen, die nichts haben. Sie sind die Helden der bayerischen Wälder. Und sie sind knallhart, ausser wenn die Dame Marianne auftaucht. Keiner weiss warum die so heisst, aber dann klappt gar nichts mehr und wenn dann auch noch der Sheriff vom Sulzemoos kommt, dann heisst es: in den Busch und Büchse raus!”

Cindy Jänicke © 2012BildBildBildBildBildBildBildBild