twenty.fifteen – into the unknown

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Kuenda productions presentiert

twenty.fifteen
von Olufemi Terry

in Koproduktion mit der Schauburg München, dem Goethe Zentrum/Zimbabwe German Society Harare, der Alliance Française de Harare, der Faculty of Arts/University of Zimbabwe, dem Theater im Pfalzbau Ludwigshafen und AFRICTIONS – Captured by Dance Festival für zeitgenössischen Tanz aus Afrika

Choreographie Olivia Marinoni – Antonio Bukhar
Regie Atif Hussein
Idee, Ausführende Produktion und Dramaturgie Cindy Jänicke
Musik Hope Masike – Kilian Unger – Mubirigwe Ronald Kibirige – Pro Beatz
Tanz Maylene Mountford – Pascale Firholz – Yeukai Zinyoro – Antonio Bukhar – Kelvin Campbell – Rockey Lionel Tanaka
Schauspiel Tafadzwa Hananda – Tobias Schulze
Kostüme Fatsani Gladys Kulera
Spielfassung Cindy Jänicke – Atif Hussein – Tobias Schulze

Premiere 19. September 2014, Harare
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Tina
“You don’t know any Zimbabweans. You came here with all your German ideas. You’re not interested in what people here need. You don’t know anything about their hopes, their feelings, about their struggles, their love and their culture. You know what, Greta, I don’t want to become just another German expat here in Harare. Like you! Too clueless to be aware of your own racism.”
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“Judge knows about Cambridge, knows about chances, knows about all the possibilities that could be there after studying abroad. Since the night at the arts center with Tina his mind was spinning around. He can not imagine to leave his family, the fear of losing his home, his roots, his life stopped him from sending the papers in. He is struggling with the idea, that this world “abroad” could change him, could make him another person or even could make him leave his country forever.”
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twenty.fifteen


KUENDA Productions “Twenty.fifteen” (first workshop June 2014)

TWENTY.FIFTEEN- into the unknown

TEXT: Olufemi Terry | CHOREOGRAFIE: Antonio Bukhar & Olivia Marinoni | REGIE: Atif Hussein | TANZ: Antonio Bukhar, Kelvin Campbell, Maylene Chenjerayi, Pascale Firholz, Rockey Lionel Tanaka, Yeukai Zinyoro | SPIEL: Tafadzwa Hananda, Tobias Schulze MUSIK: Ronald Kibirige, Hope Masike, ProBeatz, Kilian Unger VIDEO: Xaver Xylophon | PRODUKTION: KUENDA productions, Antonio Bukhar, PlotMhako, Cindy Jänicke |

IN KOPRODUKTION MIT: Schauburg München; Zimbabwe-German-Society / Goethe-Zentrum Harare; Alliance Francaise; University of Zimbabwe; Theater im Pfalzbau, Ludwigshafen | UNTERSTÜTZT VON: Jibilika Dance Trust, Landeshauptstadt München Kulturreferat.

Mit Tanz, Schauspiel und Musik erzählt das interkontinentale Künstlerkollektiv KUENDA productions eine treffend im Heute verankerte Geschichte von Jugendlichen in, aus und zwischen Zimbabwe und Deutschland. „Wer ist, was will die junge Generation?“ Ob aus Townships, Eliteschulen, Mittelschicht oder Brennpunktvierteln – virtuell reisen sie über den ganzen Erdball. Wie ist es im Konkreten? Als Ein- oder Auswanderer, Kind binationaler Eltern, Pendler zwischen Welten oder stets am selben Ort Lebender? Was trennt, was verbindet? Was passiert emotional und was mit der eigenen Identität?

Der Text von TWENTY.FIFTEEN verarbeitet vielstimmige Antworten aus Projekten in Afrika und Europa. KUENDA productions, über ein Dutzend Akteure aus verschiedenen Genres, kreiert blitzlebendige multiästhetische Ereignisse. So wie 15-Jährige sich, Elemente aus unterschiedlichsten Herkunftskontexten jonglierend, ihre eigenen Kulturen „bauen“, setzen die Künstler ihre Medien für das gemeinsame Werk ein. Urbane Moves und Styles, zeitgenössische Tanzkunst, Gesang, Live-Musik, vokales Beatboxing, Schauspiel und Stand-Up-Comedy fügen sich zu einem narrativen Resonanzkörper der Erlebnisse und Stimmungen des Wanderns zwischen den Kontinenten.

Goodbye Europe! Hello Busek.

STEFAN SCHLÖGL > JOURNAL

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Europa, das zeigte das Bühnenstück “Goodbye Europe! oder: Wie ich den Mauerfall verpennte” im Wiener Palais Kabelwerk, dieses Europa kann wider Erwarten auch prickelnd sein. Nicht bloß ein Mantra, mit dem man sich permanent selbst vergewissert, dass es toll sei “Europäer” zu sein – und gleichzeitig mit blankem Entsetzen dabei zusehen muss, wie eine Bande von Geldproleten ohne Benehmen, Gewissen und Kinderstube (Irland!) diesen Kontinent ausweidet. Was hatten diese Menschen bloß für Eltern? Wer hat ihnen diese Gier anerzogen? Welche Schulen besuchten sie? Wo erlernt man diese Geilheit, sich die Taschen vollzustopfen? Ich weiß es nicht.

Ich weiß nur, dass ich den Fall der Mauer auch verpennt habe. Oder um genauer zu sein: Ich kann mit den Codes der Geschichtsschreibung, die dieses 1989 im kollektiven Gedächtnis eingebrannt hat, diesen Jubel- und Wiedervereinigungsszenen nichts anfangen. Ich weiß bloß, wie es kurze Zeit nach der “Wende” in Berlin, in Prag…

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Goodbye Europe! oder Wie ich den Mauerfall verpennte

Heiner Müller war einer der bedeutensten deutschsprachigen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Schockgefroren in einer Tiefkühltruhe, taut er in der Inszenierung “Goodbye Europe! – oder: wie ich den Mauerfall verpennte” wieder auf und verwirrt die Darsteller mit seinen Aussagen…zu sehen am 26. 27. 28. und 29. Juni 2013 im Palais Kabelwerk Wien. näheres unter http://www.artfusion.at.

http://www.youtube.com/watch?v=CXUGfCZvVVs&feature=share

Die Revolution des Mainstreams oder: Wenn rassistische Stereotype mit Judith Butler gerechtfertigt werden. Ein Bericht zur Abschlussdiskussion der Juror_innen des 50. Theatertreffens

Die Revolution des Mainstreams oder: Wenn rassistische Stereotype mit Judith Butler gerechtfertigt werden. Ein Bericht zur Abschlussdiskussion der Juror_innen des 50. Theatertreffens