About

Atif Hussein

Regisseur, Szenograph, Autor

Geboren am 16. November 1967 in Berlin.

Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Abschluß 1996.

 

Künstlerrischer Lebenslauf

Von 1995 bis 2002 Engagements als Schauspieler und Puppenspieler am Maxim-Gorki-Theater, Berlin; an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin; am Hans-Otto-Theater, Potsdam; am Renaissance-Theater, Berlin u.w.

Erste Ausstattungen am Renaissance-Theater, Berlin und am Hans-Otto-Theater, Potsdam, weitere in München, Frankfurt a.M., Dresden, Erfurt, Freiburg i.Br.

1998 Produktionsleitung an der Oper Frankfurt, F.a.M.

1999 – 2001 Ausstattungen am Schauspiel Frankfurt und TAT – Direktion: Tom Kühnel und Robert Schuster.

Seit 2000 Regie am Theater Waidspeicher Erfurt; in Halle (Saale) – Oper, Puppentheater, Schauspiel – ; am Bayerischen Staatsschauspiel – Residenztheater, München.

Von 2001 – 2009 Produktionsleitung, Ausstattungsleitung, Künstlerische Leitung Puppentheater Halle, neues theater Schauspiel Halle (Kulturinsel Halle).

Koproduktionen mit den Wiener Festwochen und der Oper Halle, den Städtischen Bühnen Köln, dem Staatsschauspiel Stuttgart, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem National Theatre Kampala, Uganda und dem 14th Street Playhouse, Atlanta (Georgia – USA).

 

Wichtige Inszenierungen und Produktionen

„Petruschka“/ „Der holzgeschnitzte Prinz“ – Junge Deutsche Philharmonie, Berlin/Frankfurt a.M. (Spiel)

„Die Zauberflöte“, Frankfurt a.M. (Produktionsleitung)

„Die drei Musketiere“, Erfurt (Regie/Text)

„Das Bildnis des Dorian Gray“, Halle (Ausstattung)

„Die Feuersbrunst“, Wiener Festwochen (Ausstattung)

„Der Sturm“, Halle/Köln (Ausstattung)

„Tyrannen“ nach Sophokles, Halle (Regie/Text)

„Das Rheingold“, Oper Halle (Regie)

„Der Gärtner“ DSE, Halle (Regie)

„König Drosselbart“, Halle (Regie)

„Das lächelnde Skelett“ Auftragsarbeit des Festivals Theater der Welt 2008, Halle (Regie/Text)

„Virgin Queen“ UA, Berlin, Halle, Stuttgart (Produktionsleitung)

„Bis Denver“, Plauen/Zwickau (Regie)

„Emil und die Detektive“, München/Kampala (Regie)

„Das Familienkochbuch“ Plauen/Zwickau (Regie)

„Major Dux oder der Tag an dem die Musik verboten wurde“ UA, München/Kampala (Regie)

„Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“, Erfurt (Regie)

„Dr. Jekyll & Mr. Hyde“, Plauen/Zwickau (Regie)

 

Preise

Friedrich-Luft-Preis

Max-Reinhardt-Preis

 

Diverse Einladungen und Nominierungen zu verschiedenen nationalen und internationalen Festivals in Erlangen, München, Erfurt, Marburg, Edinburgh, Paris, dem Theatertreffen des Kinder- und Jugendtheaters „augenblick mal“, zum Berliner Theatertreffen. Zahlreiche Gastspiele und Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in Europa, in den USA und Kanada und Asien.

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2 comments on “About

  1. ingo witzmann says:

    werter atif hussein,
    ich gehöre zum frannz und wir waren ja aufgefordert uns in der sache knorkator gedanken zu machen. die will ich ihnen nicht vorenthalten.
    soweit es mich persönlich betrifft, reicht mir der hinweis, jmd fühle sich durch meine wortwahl belästigt oder gar verletzt durchaus. auch den verweis auf verletzende bildersprache usw. kann ich nachvollziehen und würde das alles vermeiden. das entspringt sicher vor allem meinem großen harmoniebedarf…
    ich stelle das voran, weil sie in repliken im netz mehrfach in diese richtung gefragt hatten. ich sehe aber andererseits schon einen unterschied zwischen persönlicher konversation und öffentlichem diskurs. es gibt dort nicht nur abweichende regeln, sondern vor allem folgen.

    zur illustration kopiere ich einfach einen facebookthread hier rein.

    Anja Bonhage Nicht Worte sind rassistisch sondern das was die jeweilige Person dahinter sieht oder zu sehen sucht!Dieses Suchen entwickelt sich bei manchen zu Neurose,mir sind Hautfarben scheißegal und ich sage trotzdem Negerkuss,die Geschichte können wir nicht neu schreiben aber soche Kinderbücher zb gehören eben zu UNSERER Kultur und wer will da jetzt das Recht auf freie Meinungsäußerung abwürgen?!macht bloß so weiter!
    Gefällt mir · Antworten · 4 · Gestern um 12:45

    Philipp Bernitt Vokabular gehört zur Sprache, Sprache zur Kultur – und Kultur prägt und formt die Gesellschaft. Da geht es nicht um Neuschreibung der Geschichte, sondern um das Jetzt und die Zukunft.
    Gefällt mir · 5 · Gestern um 14:20 · Bearbeitet

    Ai Sha Oh Philipp Bernitt ich will dich küssen für deine tollen kommentare!
    Gefällt mir · 3 · Gestern um 15:29

    Philipp Bernitt ich fass das mal als Zuspruch auf und sag danke
    Gefällt mir · 2 · Gestern um 16:14

    Ai Sha das war auch so gemeint @Philipp Bernitt
    Gefällt mir · 1 · vor 12 Stunden

    Ai Sha ach ja anja, btw. wenn ich dich eine dumme schlalmpe / nutte nennen würde dann wäre dies ja auch nicht schlimm, ist ja nur ein wort. oder z. b. sagen würde, du solltest lieber in der küche kochen anstatt zu kommentieren, denn da gehört die frau ja bekanntlich hin, dann sind das ja auch nur worte. frauen in die küche zu schicken gehört auch zu UNSERER kultur.

    du siehst deine argumentation ist absoluter käse.
    Gefällt mir · 4 · vor 12 Stunden

    Ingo Witzmann ich schließe mich an, meist recht gute beiträge von dir, philipp bernitt. allerdings unterläuft dir hier genau der kurzschluss, der die ganze kontroverse dominiert.
    mit dem verweis auf den kolonialismus ist die argumentation gegen verletzendes vokabular und symbolik historisiert. genauso funktioniert der verweis auf die genese von sprache und kultur als argument. ebenfalls historisch. für jeden ehrlichen streiter für das richtige bewußtsein um die falsche konnotation einer vokabel oder eines bildes müßte jetzt bereits die dimension der aufgabe klar werden….
    geschenkt! für das jetzt und die zukunft finde ich viel spannender, warum die debatte droht zur phantomdebatte zu werden. die “antitraditionalisten” übersehen mutwillig, dass die meisten “traditionalisten” hier weniger die bilder und vokabeln verteidigen, sondern ihren gebrauch nicht als outing von rassismus akzeptieren. denn sie haben diese bilder und vokabeln “traditionell” gebraucht ohne die falsche konnotation zu sehen oder gar zu meinen. also streiten wir am ende, wie im falle knorkator, um den rassismus von leuten, denen auch die “antitradionalisten” ausdrücklich attestieren, keine rassisten zu sein. kann man alles machen, finden echte rassisten sicher zum brüllen komisch…
    allerdings würde ich vorschlagen, sich mal seiner gemeinsamkeit zu versichern. mein eindruck, die meisten hier denken und fühlen egalitär. sich eher links zu verorten, geht für mich in die gleiche richtung. egalitär, antielitär…
    auf dieser basis würde man sich dann wahrscheinlich schnell einigen können. und benimmregeln und guter geschmack sorgen am ende irgendwann für einen geweiteten blick auf konnotationen von vokablen und bildern. das problem mit der kunst ist allerdings, die hat nen hang zum elitären. nicht in einem politischen sinne, sondern in einem formellen. insofern wundert mich überhaupt nicht, dass der clash genau hier stattfindet und wer seine protagonisten sind…
    eine überhebung von formalen aspekten der kunst ins politische kann also gelegentlich selber höchst artifiziell daher kommen, liebe “antitraditionalisten”. wer das nicht wahrhaben will, dem bleibt nur die “allianz gegen die unanstößige provokation in der kunst” zu gründen oder die “liga für korrekten humor, satire und zynismus”.

  2. […] und Aktivist_innen Sandrine Micossé-Aikins, Dr. Azadeh Sharifi, Sharon Dodua Otoo, Atif Hussein und Julia Lemmle. Nach den jeweils dreißigminütigen Vorträgen, die ich im Folgenden […]

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